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Vom 3. - 31 Mai 2010 war die „Abraham-Karawane Engel der Kulturen“ in drei Fahrzeugen durch Europa bis nach Istanbul und zurück unterwegs. Die beiden mitreisenden Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich aus Burscheid bei Köln haben 2008 das Kunstwerk „Engel der Kulturen“ entwickelt: auf der Innenseite eines großen Rades aus Edelstahl sind die drei Symbole des Judentums (Schild Davids), des Christentums (Kreuz) und des Islam (Halbmond) so angebracht, dass dazwischen wie im Umriß ein Engel zu sehen ist, der unbeabsichtigt entstand. In der Reisegruppe fuhren vier Wochen lang die beiden Künstler, Frauen und Männern aus Essen, Marl und aus christlichen, muslimischen und jüdischen Gemeinden. Im Jahr 2010 der drei Europäischen Kulturhauptstädte Ruhrgebiet, Pecs/Ungarn und Istanbul/Türkei wollte die Abraham-Karawane eine Spur der Verständigung und ein Zeichen für respektvolles Miteinander der Religionen und Kulturen setzen. Das Kunstobjekt „Engel der Kulturen“ weckt großes Interesse bei Jung und Alt, wenn es durch Straßen gerollt wird, oder wenn es flach liegend auf besonderen Plätzen mit Sand gefüllt und wieder hoch gehoben wird und dabei ein Engel als Sandabdruck zu sehen ist, oder wenn eine dauerhafte Bodenintarsie an bemerkenswerten Orten verlegt wird. Die Stationen waren: Augsburg, Pecs, Tuzla, Sarajevo, Kraljevo, Thessaloniki, Istanbul. Auf dem Rückweg ging es über Sofia, Belgrad, Dubica, Banja Luka, Maribor und wieder Augsburg. In jedem Ort fanden in der Öffentlichkeit auf Straßen und Plätzen Aktionen mit dem Kunstobjekt „Engel der Kulturen“ statt, sei es gerollt z.B. von einem Gotteshaus zum nächsten oder als Sandabdruck bzw als dauerhafte Bodenintarsie an religiösen bzw öffentlichen Orten, sehr oft außerdem in Schulen mit eigenen Schulveranstaltungen. Diese Programme waren jeweils vorbereitet – möglichst auf Initiative der örtlichen Bürgermeister und im Einvernehmen mit den Religionen am Ort.Vor allem auf dem Balkan gab es bewegende Erlebnisse bei Begegnungen mit Opfern des 2.Weltkrieges in einem KZ Mahnmal bei Dubica und mit Opfern der Kriege bei der Auflösung des ehemaligen Jugoslawien in den 1990er Jahren (vor allem in Sarajevo). Viele Staatsgrenzen wurden bei dieser Reise gemeistert, da wir u.a. 100 kleine Säcke mit weißem Quarzsand für die Sandabdrücke mitführten, war das nicht immer einfach. In Pecs/Ungarn kam es zusätzlich zum „normalen“, oben beschriebenen Programm des Besuches von Gotteshäusern, Schulen und öffentlichen Plätzen zu Begegnungen mit dem kath. Bischof Michael Mayer, der eine Statue der Hl. Barbara aus Marl entgegennahm, mit evangelischen Christen, die sich gerade auf den Ökumenischen Kirchentag in München vorbereiteten, mit Juden in der wunderbaren ehrwürdigen Synagoge und mit Muslimen, die über die Universität nach Pecs gekommen sind. In Tuzla sind außer dem „normalen“ Programm bemerkenswert: die nach dem Balkankrieg mit seinen zahlreichen Toten auch in Tuzla sind hier Jugendliche aus muslimischen und orthodoxen Gemeinden zusammen aktiv geworden, nachdem sie an einem gemeinsamen Versöhnungsprojekt in England von der dortigen anglikanischen Kirche teilgenommen haben.Und im Vorort Sinin Han lernten wir ein Friedens-Projekt kennen mit Kindertagesstätte, Jugendtreff und Beratung von kriegs traumatisierten Frauen, zumeist Witwen; unterstützung kommt von „Ferien vom Krieg“ des Komitees Grundrechte und Demokratie in Deutschland, In Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina wurde vor dem Rollen des Rades „Engel der Kulturen“ ein Mahnmal enthüllt, wo nun die Namen der 1238 meist muslimischen Kinder aufgelistet sind, die während der Belagerung der Stadt von fanatisierten serbischen Truppen von den Bergen aus gezielt erschossen waren bzw. verhungerten oder durch Krankheiten an den Folgen fehlender Medizin starben.Der Interreligiöse Rat in Sarajevo ist seit langem sehr aktiv. In Erinnerung bleiben auch der aktive Oberbürgermeister Prof. Dr. Alija Behmen, an seiner Seite Dragana Solacovic, der deutsche Botschafter Joachim Schmidt mit seiner im Medizinischen aktiven Ehefrau, Caritasdirektor Don Pero Brcic. Wie auch an anderen Orten haben die jüdischen Akteure und Gemeinden großes Vertrauen, weil sie keine eigenen Interessen verfolgen und sichum zusammenhalt bemühen. In Skopje, der Hauptstadt von Mazedonien, vermochten selbst der Staatspräsident Dr. Gjorge Ivanov und der Oberbürgermeister wenig zu verrichten, nachdem von den Religionsvertretern signalisiert war, dass die Zeit für Abrahamitisches noch nicht reif sei. Dafür war der Empfang in der großen Schule „26.Juli“ mit integrativer Arbeit zwischen albanisch- und Roma-stämmigen Kindern und in der größten Roma-Siedlung Europas umso herzlicher und wir haben in dieser Schule mit dem Sandabdruck und der Bodenintarsie die integrative Paxis unterstützt. In Istanbul hatte es im Vorfeld der Abraham-Karawane Bedenken gegeben, ob „die Bevölkerung“ und „die Gläubigen“ in ihren religiösen Gefühlen das abrahamitische Zeichen von „Engel der Kulturen“ und die Polizei das rollende Rat in den Straßen akzeptieren würden. Aber als ein muslimischer Reiseteilnehmer aus Marl auf einer Veranstaltung vor 1000 Jugend-Abgeordenten des Jugendparlaments Istanbuls sprach, herrschte intensive Aufmerksamkeit und am Ende kam Riesenbeifall. Selbst vom europäischen zum asiatischen Teil Istanbuls konnte der „Engel der Kulturen“ gebracht werden. Als das Rad die 8 km lange Strecke vom Taksim-Platz über die stark belebten Fußgängerstraßen hinab zur Galatabrücke und wieder hinauf zum Topkapi-Palast/Hagia Sophia/Blaue Moschee gerollt wurde (übrigens mit dabei die im Mai noch amtierende Landtagspräsidentin NRW Regina van Dinther als Schirmherrin der Abraham-Karawane und mit Schülern von der Gesamtschule in Gelsenkirchen-Ückendorf), gab es laufend Zuspruch von den Menschen. Besuche beim muslimischen Mufti, im Ökumenischen Patriarchat und in der Ev. Gemeinde deutscher Sprache verliefen sehr herzlich und der Kurator im jüdischen Zentrum bat herzlich darum wieder zu kommen: „Denn wir haben aktive interreligiöse Netzwerke in Istanbul“. In Dubica (Bosnien-Herzegowina), wohin auch Partnerschaftskontakte aus Essens ev. Kirche existieren, feierten (außer Rollen, Sandabdrücken und Bodenintarsie) die Gäste aus dem Ruhrgebiet mit der Bevölkerung und weiteren "Abrahamitisch" eingestellten Gästen aus Essen und Holland bei einem großen Rockkonzert bzw. an einem Folkloreabend bis spät in die Nächte. In Banja Luka, Hauptstadt der „serbischen Republik“ innerhalb der Föderation Bosnien-Herzegowina, möge „Engel der Kulturen“ zur weiteren Befriedung beitragen. Beim Sandabdruck legten die katholischen, orthodoxen und muslimischen Militärgeistlichen mit Hand an. Eindrücklich die Begegnung mit Pater Karlo, der statt des Neubaus einer im Balkankrieg zerstörten katholischen Kirche seit 1995 sich für Hilfen für die Ärmsten stark machte. Sie betreiben ein Jugend-Ausbildungs- und Wohnhaus und eine die Menschen aktivierende Suppenküche (unterstützt von der Caritas Essen). In Maribor in Slowenien lud beim „normalen“ Programm mit dem Kunstobjekt der Bürgermeister die Abraham-Karawane für 2012 ein, wenn Maribor Europäische Kulturhauptstadt ist. Am Abschlußtag in Augsburg rollte der Engel der Kulturen in einem guten Gesamtprogramm von Station zu Station. Es gab Informationen zur friedlichen Toleranz unter den Christen seit 1555 („Augsburger Friede“) in der ev. Kirche, ein Trompeter Solo vom Turm der St. Moritzkirche, in der wunderschönen Jugendstil-Synagoge begrüßte der Kantor mit einem Kinderchor die Karawane, in der Moschee wurde spontan zu einem Festessen eingeladen und am Rathausplatz bat der Bürgermeister wegen eines Starkregens ins Rathaus, um dort den Sandabdruck zu legen. Die weiterzureichende Bodenintarsie, sie ist für das Friedensfest am 08.August in Essen bei RUHR.2010 vorgesehen, konnte danach wieder draußen bei Sonnenschein mit dem Schneidbrenner ausgebrannt werden. Als ein von der zivilgesellschaftlichen Basis entwickeltes Projekt mit Akteuren aus Essen, Marl und mit den beiden Künstlern bekam die „Abraham-Karawane Engel der Kulturen“ Rückhalt auch von offiziellen Seiten: Als Schirmherrin fungierte die Landtagspräsidentin Regina van Dinther und beteiligte sich im Programm in Istanbul aktiv. Die ev. Landeskirchen von Westfalen und im Rheinland sowie die EKD förderten finanziell und Kirchenrat Gerhard Duncker von der Ev.Kirche von Westfalen gab wesentliche Tipps für Unganr und für Istanbul, Ehepaar Duncker waren in Istanbul ähnlich wie Landtagspräsidentin von Dinther mit von der Partie. Auch Firmen aus dem Ruhrgebiet und die WAZ unterstützten mit Spenden. Schließlich wurde die Abraham-Karawane auch offiziell anerkannt als Projekt durch die drei Kulturhaupstätte RUHR.2010, Pecs.2010 und Istanbul.2010. Wesentliche Kontakte wurden auch möglich, weil INEA (= Institute for European Affairs) Düsseldorf durch Agnes Eroglu, die Mitarbeiterin von Prof. Gramke, von Anfang an dabei war – ebenso wie Rudi Löffelsend, seit 30 Jahren verantwortlich für die humanitären Hilfsaktionen und für die Öffentlichkeitsarbeit der Caritas im Bistum Essen. Das Rad ist durch Europa gerollt, hat Station gemacht, wo Kriege und Verfolgung tiefe Gräben zwischen Menschen aufgerissen haben und ebenso an Orten, wo unterschiedliche Religionen sich um Respekt, Toleranz und gute Nachbarschaft bemühen. An allen Orten wurden Schulen besucht; hier begriffen die Kinder und Jugendlichen im gemeinsamen Rollen und Sandschaufeln, worum es geht. Die Abraham-Karawane trägt dazu bei, Menschen mit vergleichbaren Anschauungen zu vernetzen, sich und andere zu ermutigen, wie Abraham im ehrfürchtigen tätigen Suchen des Einen Gottes für Frieden aufzubrechen und unterwegs zu sein mit den Menschen. Marl – local hero RUHR.2010
Fotos: Jürgen Wolter Marl – local hero RUHR.2010 begann am Samstag, 10.4.2010 mit der Nacht der Offenen Gotteshäuser – mit dem Edelstahlrad bzw der Kunstaktion „Engel der Kulturen“ geht es bis nach Mitternacht durch die Stadt Marl In der Woche 11. - 17.April wird Mar local hero RUHR.2010. Das allgemeine Interesse gilt eine Woche lang Marl. Zum Auftakt wird eingeladen schon am Samstag, 10.April in der Zeit von 19 Uhr bis kurz nach Mitternacht zur Nacht der Offenen Gotteshäuser mit der Kunstaktion Engel der Kulturen. „Engel der Kulturen“ ist ein fast 2 m im Durchmesser messendes Rad aus Edelstahl, es rollt auf der Edelstahl-Felge gut auf Bürgersteigen und Straßen und wurde erfunden von den beiden Künstlern Carmen Dietrich und Gregor Merten; sie sind auch in Marl dabei. Im Innern der Felge sind die drei Symbole der Abrahamitischen Religionen so angebracht, dass der „Schild Davids“ (Davidsstern) der Juden, das Kreuz der Christen und der Halbmond der Muslime im Umriß einen Engel ausbilden. Engel als göttliche Boten spielen in diesen (und anderen) Religionen eine wichtige Rolle und sie sind die verbindende Brücke zwischen Religionen und Kulturen. Dieses Rad, dieses Kunstwerk „Engel der Kulturen“ wird in der Nacht der Offenen Gotteshäuser von einer Station zur nächsten gerollt, überall gibt es ein kurzes, höchstens 10 Minuten langes Programm und dann geht es weiter. Jung und Alt können den ganzern Weg oder nur einzelne Abschnitte mitgehen. Gestartet wird um 19 Uhr in der Lutherkirche am Marktplatz in Marl-Hamm. Nach 10 Minuten geht es weiter zu St.Barbara, Bachackerweg 125 Marl-Hamm. Die 3.Station ist in der Fatih-Moschee, Bachackerweg 197, Marl-Hamm um 19.45 Uhr. Die 4.Station ist in der Kuba -Moschee, Sickingstr. 40, Marl-Hüls um 20.15. Uhr.Die 5.Station ist in der Pauluskirche um 20.45 Uhr. Die 6.Station ist in der St.Josefskirche, Bergstr/Ecke Wiesenstraße, um 21.20 Uhr, die 7.Station ist gegenüber in der Friedenskirche, Bergstraße, um 21.30 Uhr. Von dort geht es weiter zur 8.Station: Moschee el-Khodr, Bergstr. 197 a, um 21.45 Uhr und dann gegenüber zur 9.Station: Intercent um 21.55 Uhr (hier mit einer Begegnung mit Juden, die aus Russland stammen).Ab hier stehen KleinBusse bereit für Menschen, die nicht weiter gehen können. Die 10.Station ist St.Michael, Max Planck Str.1 in Marl-Brassert, um 22.30 Uhr (hier ist ein Imbiß vorbereitet). Weiter zur 11.Station: Yunus Emre Moschee, Sickingmühlerstr/Ecke Haardstraße in Marl-Brassert, um 23 Uhr. Die 12.Station ist um 23.45 Uhr am Bonhoeffer-Denkmal auf dem Creiler Platz am Rathaus/City-See und um 24 Uhr wird schließlich – als der 13.Station – gegenüber von der Dreifaltigkeitskirche auf dem kleinen Platz der Ecke Brassertstraße/Martin Luther Straße ein Abdruck dieses „Engels der Kulturen“ als dauerhafte Bodenintarsie ins Pflaster verlegt. Veranstalter sind die Kirchen und Moscheen in Marl, die Jüdische Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen – alle im Netzwerk der Christlich-Islamischen Arbeitsgemeinschaft Marl, sowie das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl. Es gibt im Laufe des Jahres 2010 in fast allen Städten im Ruhrgbiet eine Nacht der Offenen Gotteshäuser, aber nur in Marl dreht sich alles um die Kunst-Aktion „Engel der Kulturen“. Presseankündigung: Engel der Kulturen von der CIAG/Abrahamsfest Marl beteiligt: Kamal Darwich, Hartmut Dreier, Christa und Detlef heinen, Hananelore Kintzel, Adnan Saglik, Sergi Stachewski (Recklinghausen). Im Programm in Istanbul wirken von der CIAG Marl aaußerdem mit: Ursula August und Rainer Volz. Sie vertreten die drei Abrahamsreligionen. Dazu aus Essen beteiligt: die beiden Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich, Agnes Eroglu (INEA), Gunter und Lisa Graf, Tamara Frankenberger, Rudi Löffelsend und Willi Overbeck 16 Personen aus Kirchen, Moscheen und Synagoge im Ruhrgebiet starten zur Abraham-Karawane „Engel der Kulturen“ durch die europäischen Kulturhauptstädte in 2010: Ruhrgebiet, Pecs/Ungarn und Istanbul/Türkei. Am Montag, 3. Mai 2010 um 9.45 Uhr starten drei große Fahrzeuge an der Marktkirche in Essens City und darin Christen, Muslime und Juden. Sie sind unterwegs vom 3. - 31 Mai als die Abraham-Karawane Engel der Kulturen, um die drei europäischen Kulturhauptstädte 2010 - Ruhrgebiet, Pecs und Istanbul – miteinander zu verbinden. -Einige fahren die ganze Strecke, einige nur Teilstrecken. Die Schirmherrrschaft hat die Landtagspräsidentin NRW Regina von Dinther übernommen, sie wird in Istanbul im Programm sein.Empfohlen wir die Abraham-Karawane Engel der Kulturen von den Botschaftern der Türkei und Ungarns in Deutschland, vom Staatspräsidenten Mazedoniens, vom Zentralrat der Juden in Deutschland, vom Dachverband der islamischen Moscheegemeinden DITIB, von der EKD und den evangelischen Landeskirchen in NRW sowie den Bistümern Essen und Münster u.a. Das von Gregor Merten und Carmen Dietrich entwickelte interreligiöse Kunstprojekt „Engel der Kulturen“ wird durch zahlreiche Städte in Südost-Europa und in Istanbul öffentlichkeitswirksam in Szene gesetzt. Wir rollen es durch Straßen und Plätze; flach gelegt und mit speziellem Sand gefüllt, entsteht eine Engel-Gestalt auf Plätzen oder an Schulen; während diese Sandformen nur eine Zeit lang Bestand haben, bleiben dauerhaft etliche aus Beton gegossene Bodenintarsien dieses Engels-Symbols, die bei der Reise in besonders wichtigen Orten verlegt werden.Immer ist die Abraham-Karawane eingeladen von Verantwortlichen der Städte, Religionen und Schulen.
Weil der Dialog und das friedliche Zusammenleben der Religionen in einigen der Länder, durch die die Abraham-Karawane führt, nicht frei von Belastungen gewesen ist, waren zahlreiche Absprachen zu treffen. Dabei spielt die aktive Unterstützung durch das "Institute for European Affairs (INEA)", das von Professor Dr. Jürgen Gramke (dem früheren Chef des Kommunalverbands Ruhr KVR) geleitet wird, eine zentrale Rolle. Bei einer Kundgebung in Essen vor wenigen Tagen zur Vorbereitung der Abraham-Karawane sprach u.a. der türkische Botschafter in Deutschland Ali Ahmet Acet. Finanziert wird die Abraham-Karawane privat von den Teilnehmern sowie durch Spenden von verschiedenen Unternehmen und auch kirchlichen, muslimischen und jüdischen Stellen.
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